Im Jahr 2013 starteten Ahad Mohammad Bhai und Navidul Huq Bongo, um Bangla-Inhalte für die Diaspora zu streamen, erkannten jedoch schnell, dass bestehende Plattformen nur die Mittelklasse Bangladeschs mit Smartphones und stabilem Internet bedienten. Die Mehrheit der Bevölkerung war auf einfache Telefone und 2G-Netze angewiesen, wodurch herkömmliches Streaming unzugänglich und teuer war.
Sie beschlossen, den Dienst von Grund auf neu aufzubauen: Sie entwickelten eigene Streaming-Software mit geringer Bandbreite, gingen Partnerschaften mit über 1.100 ISPs für direktes Peering ein und arbeiteten mit Telekommunikationsunternehmen wie Grameenphone zusammen, um die Bioscope-App anzubieten. Durch die Einführung eines Sachet-Preismodells mit Abonnements ab 0,30 US-Dollar pro Woche gewannen sie Millionen einkommensschwacher Nutzer, erzielten Profitabilität mit 9,5 Millionen US-Dollar Umsatz und übertrafen 990 Millionen monatliche Aufrufe.
Bongo erreichte Profitabilität mit 9,5 Mio. US-Dollar Umsatz, über 990 Mio. monatlichen Aufrufen und Partnerschaften mit mehreren Telekommunikationsunternehmen, was ein kostengünstiges Streaming-Modell für Massenmärkte belegt.
Die Gründer erkannten eine klare Marktlücke: bezahlbarer Videozugang für die einkommensschwache Mehrheit.
Sie entschieden sich, eigene Infrastruktur aufzubauen, statt auf Standardlösungen zu setzen, die für lokale Netze ungeeignet waren.
Das Sachet-Preismodell und die Partnerschaften mit Telekommunikationsunternehmen ermöglichten massenhafte Verbreitung und nachhaltige Einnahmen.
Der Erfolg resultierte aus dem Aufbau von Infrastruktur für einfache Telefone und 2G-Netze, Partnerschaften mit Telekommunikationsunternehmen zur Nutzung des Vertriebs und dem Nachweis, dass Einschränkungen innovative, inklusive Geschäftsmodelle vorantreiben können.
Nachdem das Modell mit Bioscope belegt war, erweiterte Bongo seine Plattform auf weitere Telekom-Partner wie Robi Axiata und startete eine eigene BongoBD-App mit Originalinhalten von populären YouTubern und Webserien. Das Unternehmen baute seine Nutzerbasis und seinen Umsatz weiter aus, lizenzierte Sendungen wie „Gojodontini“ an internationale Sender und zeigte, dass ein lokal zugeschnittener, kostengünstiger Streaming-Dienst in einem Schwellenmarkt gedeihen kann.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Streaming for Bangladesh’s 99% - Rest of World Rest of World · restofworld.org ·