ZF Friedrichshafen, einer der weltweit größten Automobilzulieferer, meldete für das erste Halbjahr 2026 ein bereinigtes EBIT von 964 Millionen Euro, nach 853 Millionen Euro im Vorjahr, wobei sich die Marge von 4,3 % auf 5,0 % verbesserte. CEO Mathias Miedreich führte den Zuwachs auf Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zurück, die allmählich Früchte tragen: „Kostendisziplin, kombiniert mit dem Fokus auf verbesserte operative Leistung und wertschöpfende Produkte, beginnt zu wirken.“
Das nicht börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Süddeutschland hat Kosten gesenkt und sein Geschäft restrukturiert, während anhaltende Abschwünge in Teilen des Automobilmarkts und der Druck der Elektromobilitätswende auf die Zulieferer andauern. Die weltweite Mitarbeiterzahl sank zum Ende Juni 2026 auf 149.675 von 153.153 zum Ende des Jahres 2025.
Die Cash-Generierung verbesserte sich schneller als das Ergebnis: Der bereinigte Free Cashflow erreichte 989 Millionen Euro und damit mehr als das Doppelte der 465 Millionen Euro des Vorjahres. ZF hielt an seinem Ausblick für 2026 fest und erklärte, weiterhin auf Kurs zu sein, einen Jahresumsatz von über 38 Milliarden Euro zu übertreffen und eine bereinigte EBIT-Marge innerhalb der Zielspanne von 4,0–5,0 % zu erreichen.
Bereinigtes EBIT von 964 Mio. € im ersten Halbjahr 2026, nach 853 Mio. €, Marge 5,0 % gegenüber 4,3 %; bereinigter Free Cashflow von 989 Mio. €, mehr als das Doppelte der 465 Mio. € des Vorjahres.
Kostendisziplin plus ein bewusster Fokus auf operative Leistung und wertschöpfende Produkte verwandelten die Restrukturierung laut CEO Miedreich in Gewinn.
Die Mitarbeiterzahl sank im ersten Halbjahr 2026 um rund 3.478 (von 153.153 auf 149.675), als die Restrukturierungsmaßnahmen griffen.
Der bereinigte Free Cashflow mehr als verdoppelte sich auf 989 Mio. €, was zeigt, dass die Maßnahmen Cash freisetzten und nicht nur buchhalterischen Gewinn.
Das Management hielt an der Jahresprognose von über 38 Milliarden Euro Umsatz und einer bereinigten EBIT-Marge von 4,0–5,0 % fest, was signalisiert, dass der Kurs planmäßig verläuft.
In einem Abschwung der Zulieferer wandelt sich Kostendisziplin nur dann in dauerhafte Marge um, wenn sie mit einer Hinwendung zu wertschöpfenden Produkten einhergeht – reines Kürzen stagniert, Kürzen plus Portfoliokonzentration verstärkt sich.
Zum Berichtsstand vom 31. Juli 2026 hielt ZF an seinem Ausblick für 2026 fest – Umsatz über 38 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge innerhalb der Zielspanne von 4,0–5,0 % –, während Kostensenkungen und Restrukturierung angesichts des anhaltenden Branchendrucks fortgesetzt werden.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- German auto supplier ZF keeps outlook as restructuring lifts H1 earnings ET Auto (Reuters) · auto.economictimes.indiatimes.com ·