Am 1. August 2024 schlossen Jefferson Health mit Sitz in Philadelphia und das Lehigh Valley Health Network mit Sitz in Allentown ihre Fusion ab, die im Dezember per Absichtserklärung angekündigt und im Mai als verbindliche Vereinbarung unterzeichnet worden war. Das fusionierte System firmiert unter der Marke Jefferson Health mit 32 Krankenhäusern, mehr als 700 Versorgungsstandorten und insgesamt 62.000 Beschäftigten und bedient das östliche Pennsylvania und das südliche New Jersey.
Die Fusion erbringt jährliche Einnahmen von rund 14 Mrd. US-Dollar, womit das System zu den 15 größten gemeinnützigen Gesundheitssystemen der USA zählt und hinter dem in Pittsburgh ansässigen UPMC das zweitgrößte in Pennsylvania ist. Jefferson brachte 17 Krankenhäuser, mehr als 42.000 Beschäftigte und seinen gemeinnützigen Krankenversicherungsplan ein, aber auch angespannte Finanzen: einen operativen Verlust von 231 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2023 und eine Umstrukturierung Anfang 2024. LVHN brachte 13 Krankenhausstandorte, ein Netz von 29 Gesundheitszentren und rund 20.000 Beschäftigte ein – sowie einen operativen Gewinn von 10,4 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2023.
Die Führungskräfte bezeichneten den Deal auf der J.P. Morgan Health Conference als Weg für beide Systeme, Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktgegenwinden und groß angelegten Störungen wie der COVID-19-Pandemie aufzubauen, und als Weg für Jefferson, bei seinem gemeinnützigen Versicherungsplan „nachzulegen“, indem Jefferson Health Plans ins Lehigh Valley ausgeweitet wird, wo LVHN stark vertreten ist. Joseph Cacchione bleibt CEO des Unternehmens; Baligh Yehia ist Präsident des bisherigen Jefferson Health, und Brian Nester leitet das bisherige LVHN.
Ein System mit rund 14 Mrd. US-Dollar Umsatz: 32 Krankenhäuser, über 700 Standorte, 62.000 Beschäftigte; eines der 15 größten gemeinnützigen Systeme der USA und das zweitgrößte in Pennsylvania hinter UPMC
Jeffersons Finanzen waren angespannt – ein operativer Verlust von 231 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2023 und eine Umstrukturierung Anfang 2024 –, was für Größe sprach.
Die Kombination weitet Jeffersons gemeinnützigen Krankenversicherungsplan ins Lehigh Valley aus, wo LVHN stark vertreten ist.
Beide Systeme wollten Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktgegenwinden und Störungen im Ausmaß der COVID-19-Pandemie.
Eine Fusion, die nur Betten hinzufügt, ist Konsolidierung; eine, die den eigenen Versicherungsplan in den Heimatmarkt des Partners trägt, ist eine Strategie.
Der neu integrierte Verwaltungsrat und das Führungsteam stützen sich auf Mitglieder beider Systeme. Die Region LVHN erhält Zugang zu Jefferson Health Plans, und die Kombination soll den Führungskräften zufolge den bedienten Gemeinden mehr Fachärzte, Standorte, klinische Forschung und Ausbildung bringen.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Jefferson Health, Lehigh Valley Health Network seal the deal on $14B merger Fierce Healthcare · fiercehealthcare.com ·