Thomas Watson Jr. erbte ein Unternehmen, das noch immer mit Lochkarten-Tabelliermaschinen identifiziert wurde, und brach bewusst mit der alten Produktlogik. TIME schrieb ihm zu, IBM nach der Nachfolge seines Vaters ins Computerzeitalter geführt zu haben.

Die entscheidende Wette war System/360, eine kompatible Mainframe-Familie. IEEE Spectrum beschrieb das Projekt als ein 5-Milliarden-Dollar-Programm, das IBM beinahe zerstört hätte, weil Verzögerungen bei Software und Fertigung Kunden hätten warten lassen können auf Maschinen, die das Unternehmen nicht liefern konnte.

Die Wette ging auf. IEEE Spectrum berichtete von einem Umsatzanstieg von 3,2 Milliarden Dollar im Jahr 1964 auf 8,2 Milliarden Dollar im Jahr 1971, und das Computer History Museum bezeichnet spätere IBM-Mainframes als Nachfahren von System/360.

IEEE Spectrum berichtete, dass der IBM-Umsatz nach der Auslieferung von System/360 von 3,2 Milliarden Dollar im Jahr 1964 auf 8,2 Milliarden Dollar im Jahr 1971 stieg.

Watson Jr. nutzte die Nachfolge, um die Produktarchitektur von IBM zu verändern, nicht nur deren Führung.

System/360 ließ eine kompatible Familie spezialisierte Maschinen ersetzen und verringerte die Angst der Kunden vor Bindung an einen Anbieter.

IBM übernahm ein enormes Ausführungsrisiko, während Wettbewerber noch engere Systeme verkauften.

Eine Übergabe innerhalb der Familie kann einen Plattformbruch rechtfertigen, wenn der Nachfolger bereit ist, die alte Architektur aufzugeben.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Thomas Watson Jr.: Master of the Mainframe TIME · time.com ·
  2. Building the System/360 Mainframe Nearly Destroyed IBM IEEE Spectrum · spectrum.ieee.org ·
  3. The IBM System/360 Computer History Museum · computerhistory.org