Die National Insurance Company Ltd, ein in Kolkata ansässiger öffentlicher Schaden- und Unfallversicherer, hatte fast ein Jahrzehnt lang Verluste erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr FY23 erreichte der Nettoverlust mit 3.865 crore Rupien seinen Höhepunkt. Die medizinische Seite des Bestands verschlechterte sich strukturell: Die Kosten für medizinische Behandlungen stiegen um 5 bis 20 Prozent, und die durchschnittliche Schadensumme des Versicherers sprang innerhalb von vier bis fünf Jahren von 27.000 Rupien auf 41.000 Rupien – Tarife, die für eine frühere Kostenbasis kalkuliert worden waren.

Unter dem geschäftsführenden Direktor T Babu Paul reduzierte oder bepreiste das Unternehmen die verlustbringenden Sparten neu – Kfz-Versicherung sowie Gruppen- oder Sammel-Krankenversicherungsprodukte – und verlagerte den Schwerpunkt auf Privatkundenvarianten derselben Sparten, neben anderen Kostensenkungsmaßnahmen. Das Privatkundengeschäft machte bereits etwa ein Drittel des 7.000 crore Rupien umfassenden Krankenversicherungsbestands und nahezu zwei Drittel des 5.000 crore Rupien umfassenden Kfz-Bestands aus. Im Geschäftsjahr FY24 verringerte sich der Nettoverlust auf 187 crore Rupien.

Im August 2024 erklärte Paul, das Unternehmen erwarte für FY25 einen Nettogewinn von 100 bis 200 crore Rupien – den ersten nach rund zehn Verlustjahren –, sofern in den verbleibenden Quartalen keine Katastrophe eintrete. Angesichts steigender medizinischer Kosten wurde eine selektive einstellige Tariferhöhung bei der Aufsichtsbehörde eingereicht, und der Versicherer strebte an, seine Abhängigkeit von Kranken- und Kfz-Versicherung, die 80 Prozent des Portfolios ausmachen, innerhalb von drei Jahren auf 70 Prozent zu senken, indem er Feuer-, Haus- und sonstige diverse Sparten ausbaute.

Der Nettoverlust verringerte sich von 3.865 crore Rupien im Geschäftsjahr FY23 auf 187 crore Rupien im Geschäftsjahr FY24; für FY25 wird der erste Gewinn seit etwa einem Jahrzehnt in Höhe von 100 bis 200 crore Rupien angestrebt.

Ein Verlust von 3.865 crore Rupien im Geschäftsjahr FY23 machte den Status quo für einen Staatsversicherer unhaltbar.

Gruppen- und Sammel-Krankenversicherung sowie Kfz-Versicherung waren zu den Verlustbringern geworden; Privatkundenvarianten derselben Sparten wiesen eine bessere Wirtschaftlichkeit auf.

Die Schadensinflation – der durchschnittliche Schaden stieg in etwa fünf Jahren von 27.000 Rupien auf 41.000 Rupien – machte alte Tarife strukturell unrentabel.

Kranken- und Kfz-Versicherung machten 80 Prozent der Prämien aus und konzentrierten den Bestand auf zwei inflationsanfällige Segmente.

Wenn ein gesamter Bestand Verluste verursacht, sollten die spezifischen verlustbringenden Sparten reduziert oder neu bepreist und die bereits rentablen Privatkundensegmente gestärkt werden – Portfoliodisziplin kann ein Jahrzehnt der Verluste überdauern.

Das Gewinnziel für FY25 wurde als bedingt angekündigt: Paul wies darauf hin, dass in den verbleibenden Quartalen keine Katastrophe eintreten dürfe. Für 2024 wurde eine branchenweite einstellige Anpassung der Krankenversicherungstarife erwartet, um die Lücke bei den medizinischen Kosten zu schließen, wobei NIC eine selektive Erhöhung über eine regulatorische Einreichung erwog. Auf derselben Assocham-Veranstaltung formulierte der General Insurance Council das Branchenziel als „Insurance for All by 2047“, und Assocham und PwC veröffentlichten einen Bericht über die Zukunft der indischen Versicherungswirtschaft. Ob der Gewinn erzielt wurde, geht aus der Quelle nicht hervor.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. National Insurance aims to be back in black in FY'25 with Rs 100-200 cr profit ETBFSI · bfsi.economictimes.indiatimes.com ·