SsangYong Motor, im Besitz von Indiens Mahindra & Mahindra, meldete für 2015 einen Nettoverlust von 61,9 Mrd. ₩ und einen Betriebsverlust von 35,8 Mrd. ₩ – das neunte Verlustjahr in Folge, während der Marktanteil schrumpfte.
Der Wendepunkt war der Tivoli, ein 2015 eingeführter kompakter SUV für ein Segment mit wenigen inländischen Konkurrenten. 2016 stiegen die Verkäufe der Tivoli-Familie um 34,7 % gegenüber dem Vorjahr auf 85.821 Einheiten und verhalfen dem Unternehmen zum höchsten Absatzvolumen seit 14 Jahren.
Für 2016 meldete SsangYong einen Betriebsgewinn von 28 Mrd. ₩ und einen Nettogewinn von 58,1 Mrd. ₩ – den ersten Jahresnettogewinn seit neun Jahren, wie aus der Meldung an die Aufsichtsbehörde hervorgeht. CEO Choi Jong-sik sagte, das Unternehmen habe „seinen Marktanteil nach der Einführung des Tivoli-SUV zurückgewonnen“.
Nettogewinn 2016 von 58,1 Mrd. ₩ (der erste seit neun Jahren) und Betriebsgewinn von 28 Mrd. ₩, während die Tivoli-Verkäufe um 34,7 % auf 85.821 Einheiten stiegen.
Ein einziges richtiges Produkt baute Volumen, Preis und Auslastung zugleich wieder auf.
Die Wette auf den kompakten SUV passte zu einem boomenden Segment mit wenig inländischer Konkurrenz.
Die Unterstützung durch Mahindra gab der Tivoli-Investition den finanziellen Spielraum.
Der Gewinnsprung wurde in einer Meldung an die Aufsichtsbehörde bestätigt, nicht im Marketing.
Ein Unternehmen mit einem zerrütteten Produktportfolio kann die Wende schaffen mit einem einzigen gut bepreisten Produkt, das auf das ausgerichtet ist, was der Inlandsmarkt tatsächlich will – einen kompakten SUV –, statt Skalierung anzustreben.
Die Tivoli-Familie trug das Unternehmen auch nach der Wende weiter: 2016 wuchs sie um 34,7 % auf 85.821 Einheiten, und die Führung von SsangYong verwies auf die Modelle als Motor der Erholung und der SUV-orientierten Produktstrategie.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Ssangyong Motor posts first net profit in 9 yrs Yonhap News Agency · en.yna.co.kr ·
- SsangYong Motor back in the black The Korea Herald · koreaherald.com ·