Götz Werner gründete dm-drogerie markt 1973 in Karlsruhe. 2008 übergab er die operative Führung an Erich Harsch und wechselte in den Aufsichtsrat, womit eine bewusste Trennung von Eigentum und Tagesgeschäft begann.
Als Harsch im August 2019 seinen Wechsel zu Hornbach ankündigte, benannte dm innerhalb eines Tages Christoph Werner — den Sohn des Gründers und seit 2011 Mitglied des Managementboards — als seinen Nachfolger. Das Unternehmen erklärte, seine neunköpfige Führungsstruktur gewährleiste eine reibungslose Fortführung aller Aufgaben.
Die Übergabe erfolgte aus einer Position der Stärke: dm war Europas größte Drogeriekette mit 10,7 Milliarden Euro Umsatz, 3.500 Filialen und 59.000 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2017/18. Die stufenweise Nachfolge bedeutete, dass der Wechsel 2019 Kontinuität war, keine Krise.
dm blieb Europas größte Drogeriekette: 10,7 Mrd. Euro Umsatz, 3.500 Filialen und 59.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2017/18, woraufhin der Sohn des Gründers die Spitzenposition übernahm.
Die Übergabe zunächst an einen Profi nahm den Gründer aus dem Tagesgeschäft.
Der Sohn wurde acht Jahre lang im Unternehmen auf die Spitzenposition vorbereitet.
Die neunköpfige Führungsstruktur fing den Führungswechsel auf.
Eine stufenweise Nachfolge — vom Gründer an einen erfahrenen Manager, dann an die nächste Generation — ermöglicht einem Familienunternehmen, die Führung zu erneuern, ohne seine Kultur zu verändern oder an Schwung zu verlieren.
Christoph Werner setzte dm's Wachstum und das unverwechselbare Managementmodell fort und bewahrte die Kette in Familienbesitz als Europas größten Drogeriebetreiber.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Christoph Werner wird neuer Chef der Drogeriemarktkette DM Der Standard · derstandard.at ·
- Christoph Werner wird dm-Chef absatzwirtschaft · absatzwirtschaft.de ·